Bei Routineeinsatz in Bosnien Mehrere Tote bei Absturz von italienischem Armeehubschrauber In Bosnien-Herzegowina ist ein Hubschrauber der dort stationierten EU-Friedenstruppe abgestürzt, mehrere Soldaten starben. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Rom handelt es sich um einen Helikopter aus Italien. Beim Absturz eines italienischen Armeehubschraubers der EU-geführten Mission Eufor Althea in Bosnien-Herzegowina sind nach offiziellen Angaben mehrere Soldaten ums Leben gekommen. Bosnische Medien meldeten drei getötete und zwölf verletzte Besatzungsmitglieder. Zu dem Absturz kam es nahe der Stadt Gorica im Gebiet Brčko an der Grenze zu Serbien. Der Hubschrauber sei bei einem »Routineeinsatz« in der Region rund 180 Kilometer nordöstlich von Sarajevo abgestürzt, teilte die EU-Mission mit. Keine Zivilisten seien dabei verletzt worden, und an ziviler Infrastruktur seien keine Schäden durch den Unfall entstanden. Bei dem Hubschrauber soll es sich um einen CH-47 Chinook handeln, einen großen Transporthubschrauber mit zwei Rotoren. Zentrale Aufgabe der Mission Eufor Althea in Bosnien ist das Unterstützen der Umsetzung des Friedensvertrages von Dayton aus dem Jahr 1995. Als Nachfolgemission der von der Nato geführten Stabilisation Force (Sfor) soll Althea in dem Balkanland für Sicherheit sorgen. Weitere Ziele sind die Ausbildung der bosnischen Streitkräfte und die Schaffung eines sicheren Umfeldes für die Entwicklung des Landes. In Bosnien-Herzegowina gibt es mehr als 30 Jahre nach Kriegsende weiter erhebliche Spannungen zwischen den Volksgruppen der Serben, Kroaten und der bosnischen Muslime. Vor allem aufseiten der bosnischen Serben bestehen Tendenzen zu einer Abspaltung beziehungsweise einem Anschluss an Serbien. Die Bundeswehr ist seit August 2022 an der Mission Eufor Althea mit bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten beteiligt, nachdem sie bereits von 2004 bis 2012 vor Ort war. Das deutsche Engagement umfasst derzeit insgesamt 36 Dienstposten https://archive.ph/mzpdK https://t.me/videodump1
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