Sprache = Identität das satanische Werk der der Kulturmarxisten Buchrezension Wie die Linke unsere Sprache umbaut Wer als „Rassist“, „Nazi“ oder „rechtsextrem“ abgestempelt wird, hat es schwer, mit seinen Argumenten noch durchzudringen. Sprachkritiker Matthias Heine zeigt, wie politische Begriffe zu Waffen werden – und wie die Linke mit ihrer Sprache die Deutungshoheit über die Wirklichkeit erobert. Während Matthias Heine am Vorwort seines neuen Buches feilte, konnte der Sprachkritiker eines noch nicht wissen: nämlich dass sein gleich im ersten Satz beispielhaft genannter Politiker kurz nach der Veröffentlichung des Buches bereits aller seiner Ämter verlustig gegangen sein würde. Jens Spahn, der im Laufe der Affäre um sein von einer Leihmutter gekauftes Kind alle politische Glaubwürdigkeit verspielt hat; er, der zunächst den Fraktionsvorsitz im Bundestag niederlegen und zuletzt sogar seinen Ersatzposten im Haushaltsausschuss aufgeben musste, den er überraschend ergattert hatte trotz der Steuergeldverschwendung durch den Maskenskandal; dieser Jens Spahn wehrt sich dagegen, „queer“ genannt zu werden. Damit widersetzte sich Spahn der „Sprache der Linken“ – sehr zur Freude Heines; und so beginnt dieser sein gleichnamiges Buch begeistert mit dem Satz: „Im Frühjahr 2026 beging der CDU-Politiker Jens Spahn einen eminent wichtigen Akt des Widerstands.“ Spahn habe sehr genau begriffen, so Heine, dass es sich bei dem aus Amerika eingeführten Adjektiv „queer“ nicht einfach um eine modische Neuerung handele, sondern um eine politische Zuschreibung. Wer das Wort nutze, stelle damit die biologische Tatsache zweier existierender Geschlechter in Frage und unterwerfe sich der kulturellen Hegemonie der identitätspolitischen Linken, meint Heine. Ein rechter Leser mag sich nun unweigerlich hinzudenken: Wenn Spahn seinerseits weder das Parteiprogramm der CDU, das sich gegen die Leihmutterschaft ausspricht, noch die biologische Tatsache übergangen hätte, dass es von der Natur eigentlich nicht vorgesehen ist, dass zwei Männer allein zur Reproduktion fähig sind, wäre das tatsächlich ein löblicher und glaubwürdiger „Akt des Widerstands“ gewesen. Wer sich der Sprache bemächtigt, lenkt das Denken Doch der leider schlecht gealterte und sich im nachhinein als misslungen erwiesene Einstieg in sein neues Buch sei Heine verziehen, denn der Autor hat ein außerordentlich wichtiges sprachkritisches Werk vorgelegt, das in der Tat eine Lücke schließt. Dabei hat Heine gut erkannt, dass die politische Sprache im Spannungsbogen der Identitätspolitik steht. Die Sprache dient politischen Akteuren als ein Werkzeug, Identitäten entweder zu bewahren, aufzulösen oder neu zu erschaffen. Wem es gelingt, sich der Sprache anderer zu bemächtigen, der kann letztlich das Denken in die gewünschte Richtung lenken und auf diese Weise seinen Einfluss vergrößern. Grob gesagt: Rechte und Wertkonservative halten an alten Identitäten wie Traditionen, Volk und Vaterland fest und sehen somit keinen gesteigerten Bedarf, die Sprache identitätspolitisch zu verändern. Gendersterne und andere Verhunzungen sind ihnen daher ein Graus. 👉 Quelle 🔘 Unterstützen & Abonnieren ! 📱 www.kulturstudio.tv
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