Auf die Panik fertig los! Ein Toter, eine Reise, drei Länder „Schnellst wachsender Ebola-Ausbruch jemals“ erreicht Kenia Der seit Monaten in Zentralafrika grassierende Ebola-Ausbruch hat nun auch Kenia erreicht. Ein Mann aus der Demokratischen Republik Kongo ist in der kenianischen Hauptstadt Nairobi verstorben – zuvor reiste der Infizierte auch durch Uganda Kenia hat erstmals einen aus dem Kongo eingeschleppten Ebola-Fall bestätigt. Der Patient starb am späten Montag in Nairobi, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Demnach war der Mann, der seit sieben Jahren in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) gelebt und gearbeitet hatte, vor etwa einem Monat erkrankt. Er war schließlich auf dem Landweg ins benachbarte Uganda gereist, wo er am Samstag einen Flug nach Kenia nahm. Seine Angehörigen brachten ihn nach seiner Ankunft direkt in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Nairobi, wo er schließlich starb. Mit rund fünf Millionen Einwohnern gilt Nairobi als wichtiges Wirtschafts- und Kulturzentrum in Ostafrika. „Der am schnellsten wachsende Ebola-Ausbruch“ Das Bundibugyo-Virus, das seit Monaten in der Demokratischen Republik Kongo grassiert, ist auch deshalb besonders schwer einzudämmen, weil es für den Ebola-Erreger bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Zudem ist in der Anfangsphase leicht eine Verwechslung etwa mit einer Malaria-Erkrankung möglich. „Das ist der am schnellsten wachsende Ebola-Ausbruch, den wir je gesehen haben“, hatte Wessam Mankoula, Direktor für Notfälle bei der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC, am Freitag mitgeteilt. Insgesamt gibt es inzwischen über 8000 bestätigte Fälle. Behörden suchen nach 27 Kontaktpersonen aus Flugzeug Der Fall des in Kenia gestorbenen Mannes könnte erhebliche Auswirkungen auf das Land haben: Kenias Gesundheitsbehörden haben nach eigenen Angaben bislang 28 Kontaktpersonen identifiziert, darunter Angehörige des Verstorbenen und medizinisches Personal, das ihn behandelt hatte. Zudem suchen die Behörden nach den 23 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern des Fluges. Auch Uganda könnte aufgrund der Durchreise des Erkrankten erneut betroffen sein. Erst Ende Juli hatte sich das ostafrikanische Land für Ebola-frei erklärt, der letzte genesene Patient wurde im Juli 2026 aus der Behandlung entlassen. Am schlimmsten betroffen bleibt die Demokratische Republik Kongo. Laut den Gesundheitsbehörden sind bereits 4148 Menschen daran gestorben, darunter 1000 Kinder. https://archive.ph/aAmVz 👉 https://t.me/hantahoax 🦠
- 18
- 2
- 1