Der österreichische Kabarettist Günther Paal (64), bekannt unter seinem Künstlernamen „Gunkl“, ist wegen des sexuellen Missbrauchs eines Mädchens angeklagt worden. Doch damit nicht genug: Paal soll außerdem fast 1000 Dateien mit Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch besessen haben. Das teilten die Staatsanwaltschaft und das Landesgericht in Wien mit. Zu dem sexuellen Übergriff auf das Mädchen, das zu diesem Zeitpunkt im Kindergartenalter gewesen sein soll, soll es Anfang 2025 gekommen sein. Paal selbst äußert sich bereits in einem Video auf Facebook und sagt: „Ich habe Schande auf mich gebracht, und ich bedaure zutiefst, was ich gemacht habe.“ Weiter gesteht er: „Ich habe ein Kind dorthin geküsst, wo Erwachsene, Kinder nicht küssen dürfen. Das habe ich getan. Das tut mir unendlich leid.“ (...) Erpressung führte zur Selbstanzeige Wie der Anwalt des Kabarett-Stars dem österreichischen Sender ORF sagte, legte Paal ein Geständnis ab. Auslöser für seinen Gang zur Polizei soll eine Erpressung gewesen sein: Die Mutter des Mädchens soll zunächst von einer Anzeige gegen den Künstler abgesehen und ihn stattdessen gemeinsam mit ihrer eigenen Mutter unter Druck gesetzt und Geld von ihm verlangt haben. 189.000 Euro! Auch Mutter des Opfers angeklagt Auch die Mutter des Mädchens und die zweite Frau müssen sich vor Gericht verantworten. Beide sind wegen mutmaßlicher Erpressung angeklagt. (...) Den beiden Frauen drohen dafür bis zu zehn Jahre Haft. Zum Vergleich: Für den Paal vorgeworfenen sexuellen Missbrauch sieht das österreichische Recht in diesem Fall eine Höchststrafe von fünf Jahren vor. Quelle 🔘 Unterstützen & Abonnieren ! 📱 www.kulturstudio.tv
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