Zoff um ein Stück Stoff Corona-Krawall: Lesbische Bar kippt die Maskenpflicht, Gäste toben vor Wut In einer kleinen Bar in den USA gilt immer noch Maskenpflicht. Als sie fallen sollte, hagelte es Boykottaufrufe. Die Zeit der Corona-Maßnahmen ist längst vorbei, sollte man meinen! Denn in einer kleinen lesbischen Bar in Massachusetts gilt noch immer Maskenpflicht. Jetzt wollten die Betreiberinnen nur an einem Abend pro Woche die Maskenpflicht lockern und traten damit einen gewaltigen Streit los. Bar wollte Maskenpflicht entschärfen Ein Samstagabend, Musik, Drinks, Tanzen! Darum sollte es beim Ausgehen am Wochenende eigentlich gehen. Doch in der Last Ditch Bar im US-Bundesstaat Massachusetts gibt es nur noch ein einziges Thema, seit einer kleinen Änderung der Hausordnung. Die lesbische Bar in Greenfield hat seit ihrer Eröffnung im vergangenen Jahr eine ungewöhnlich strenge Regel. Gäste müssen eine Schutzmaske wie zur Corona-Zeit tragen. Eine gut sitzende KN95-Maske oder ein besserer Atemschutz sind Pflicht, solange sie nicht gerade essen oder trinken. Die Regel ist Teil des Konzepts. Die Bar will ausdrücklich auch für Menschen mit Behinderungen und geschwächtem Immunsystem ein möglichst sicherer Ort sein. Böse Kritik an Änderung der Hausordnung Doch Ende August kam die Kehrtwende, zumindest teilweise. Am 31. August kündigte Last Ditch auf dem oben angezeigten Post auf Instagram an, dass samstags künftig Masken optional sein sollten. Ziel war es, in der finanziell angeschlagenen Bar klassische Clubabende mit DJs, Themenpartys und größerem Publikum zu ermöglichen. Die übrigen Veranstaltungen sollten weiterhin unter der Maskenregel stattfinden. „Mit Liebe teilen wir unseren immungeschwächten und behinderten Lieblingen mit, dass wir Samstagabende als maskenoptional öffnen werden“, teilte die Bar in einem Social-Media-Beitrag mit. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die Formulierung sollte freundlich wirken, löste aber stattdessen heftige Kritik aus. Viele Stammgäste warfen der Bar vor, ihre eigenen Prinzipien aufzugeben und besonders gefährdete Menschen auszuschließen. „Menschen wie ihr tötet Menschen mit Behinderungen im Namen eurer eigenen Freizeit und Bequemlichkeit“, giftete ein Kritiker im Internet. Ein anderer Nutzer schrieb sogar: „Ich hoffe, euer Lokal wird mit einem Brandsatz angegriffen, weil ihr meinen immungeschwächten Mitmenschen die Samstagabende nehmt, nur um zusätzliche Einnahmen zu erzielen.“ 👉 Quelle 🔘 Unterstützen & Abonnieren ! 📱 www.kulturstudio.tv
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